FrauenInsel

citat-Maria-Montessori<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>pfarrei-dietikon.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>340</div><div class='bid' style='display:none;'>3385</div><div class='usr' style='display:none;'>26</div>

„Maria Montessori – Hilf mir es selbst zu tun“
Silvia Weiss,
„Die Geburt des ICH“ – damit war der Vortrag von Pia Maria Hirsiger an der letzten FrauenInsel überschrieben. Was macht die Pädagogik von Maria Montessori auch nach 100 Jahren noch so bedeutend und für die Entwicklung der Kinder so wichtig? Der wohl bekannteste Satz von Montessori fasst den Grundgedanken prägnant zusammen: „Hilf mir, es selbst zu tun!“
Montessori hat erkannt, dass der Mensch bei seiner Geburt kein fertiger Mensch ist. Alles, was einen Menschen zum Menschen macht, also Wille, Erkenntnisfähigkeit, Urteilsfähigkeit, Gedächtnis baut sich im Kind erst in den ersten drei Lebensjahren auf. Erst wenn das Kind „Ich“ sagen kann, ist der Mensch als Person geboren.
„Maria Montessori hat ein pädagogisches Konzept erstellt, welches grossen Erfolg zeigte. Ihre Pädagogik versteht sich als eine Hilfe zum Werden als einmaliger, schöpferischer und liebesfähiger Mensch. Zur Selbstverwirklichung benötigt das Kind eine Begleitung, die jedoch den freien Willen des Kindes nicht unterdrücken darf. Montessoris Grundkonzept basiert auf der Annahme, dass Kinder von Natur aus zum Guten und zur Weiterentwicklung streben. In dem man Kindern befiehlt, was sie tun und lernen sollen, blockiert man die Entfaltung des inneren Interesses des Kindes und schmälert so den Lernerfolg. Bei Montessori beschäftigt sich das Kind meist alleine mit den speziellen autodidaktischen Materialien, die seinem Interesse entsprechen und individuell auf die verschiedenen Ansprüche der Kinder ausgerichtet sind. Das Kind wird ganzheitlich angesprochen, das heißt, dass es sowohl mit dem Körper, als auch mit dem Verstand Dinge aufnimmt und lernt. Das Ziel ist es, den Kindern die Möglichkeit zu geben die Umwelt zu ordnen und eine innere Ruhe zu erreichen. Sie sollen zur Selbstständigkeit geführt und somit auf das Leben vorbereitet werden.“ von Pia Kähler / Internet
Viele der Anwesenden fühlten sich in ihrer eigenen Entwicklung und in der Verant-wortung ihren Kindern gegenüber angesprochen. So konnten viele Fragen diskutiert und noch mehr Fragen für ein weiteres Mal aufgehoben werden. Einen Praxisbezug wird der Besuch des Klosters Baldegg am 6.4.2109 bilden. Dort werden wir einen Ausschnitt des Atriums kennen lernen, ein Ort, an dem mit Kindern die „Katechese vom guten Hirten“ nach der Montessori-Pädagogik gelebt wird.



Bereitgestellt: 27.09.2018     Besuche: 22 Monat 
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