DANKE!

IMG_1416<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>pfarrei-dietikon.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>85</div><div class='bid' style='display:none;'>2659</div><div class='usr' style='display:none;'>50</div>

Dank Ihrer Hilfe, konnte 500 Menschen geholfen werden!



Martin Hungerbühler,
Liebe Pfarreiangehörige von Dietikon! Im Februar durfte ich an einem Wochenende in den Gottesdiensten ein Projekt aus den Philippinen vorstellen und ein Kirchenopfer dafür aufnehmen. Es handelt sich um eine kleine Gemeinde auf einer sehr entfernten Insel in der Diözese Alaminos. Die Menschen dort haben aufgrund der abgelegenen Situation weder Trinkwasser, noch Strom, noch eine Schule oder ein medizinisches Zentrum. Die Kinder müssen täglich mit dem Boot zur nächstgelegenen Schule. Es fehlt an vielem. Auch ein WC fehlte, da ein früher– auch mit Schweizer Hilfe – erstelltes WC schon seit einigen Jahren überlaufen und die Konstruktion nach vielen Jahren verfallen war.

Die Situation hatte sich zugespitzt und es wurde zu einem ernsten hygienischen Problem. Darum haben die Dorfverantwortlichen – zu denen ich seit vielen Jahren Kontakt habe – angefragt, ob wir nicht eine Möglichkeit hätten, ihnen irgendwie zu helfen. Vor allem für die Frauen und Kinder war es schwierig, immer irgendwo auf der kleinen Insel (rund 10 Hektaren) einen Platz für die dringenden Bedürfnisse finden zu müssen. Die Konstruktion mit drei WC’s und Dusche wurden auf 4500 CHF veranschlagt. An einem Wochenende im Februar durften wir dieses Projekt im Gottesdienst vorstellen. Alleine dabei konnte der ansehnliche Betrag von 2300 CHF gesammelt werden. Der ausstehende Betrag von 2200 CHF konnte dann durch weitere Spenden gedeckt werden.

Ende April dieses Jahres habe ich Ferien bezogen und bin auf die Philippinen gereist. Dort konnte ich das Projekt abnehmen, das zwischenzeitlich von meiner Frau Cynthia vor Ort intensiv begleitet wurde. Sie kennt die Situation gut, weil sie während vieler Jahre mit dem früheren Bischof Cabrera auf Pastoralbesuch in der Diözese unterwegs war. Unsere Projekte werden laufend mit der Diözese und den Pfarreien abgesprochen. So haben wir uns auch den Segen des neu installierten Bischofs Ricardo Baccay geben lassen. Es gab ein sehr herzliches und wohlwollendes Zusammentreffen.

Auf der Insel mit dem Dorfverantwortlichen Agustin, Cynthia und weiteren Begleitern angekommen, kamen mir schon freundliche Gesichter entgegen. Und immer wieder hörte ich die Worte „Thank you!“ Die tiefe Dankbarkeit für IHRE Hilfe drückt sich nicht nur durch das Wort „DANKE“ aus. Ich spüre es vor allem in der Intensität, mit der es ausgesprochen wird: „Maraming maraming salamat!“ Und erst nach und nach wird mir richtig klar, wie wichtig diese Einrichtung für die Menschen und vor allem für die Frauen und Kinder ist.

Mir wird einmal mehr bewusst, wie schön wir es in der Schweiz haben. Jede Familie hat ein WC und eine Dusche oder Bad, das wir alleine für uns benützen können. Dort gibt es noch nicht einmal Trinkwasser. Eine Dusche mit Regenwasser wurde übrigens an einen bereits früher erstellten Regenauffangtank angeschlossen. Das Wasser reicht eine ganze Weile in die ausgedehnte Trockenzeit hinein. Die WC’s und die Dusche können nun von rund 500 Menschen als Gemeinschafts-WC-Anlage benützt werden. Alle sind glücklich! Das haben SIE, liebe Spenderin und lieber Spender ermöglicht! So gibt jeder, was er kann und am Ende resultiert ein schönes Gemeinschaftswerk. HERZLICHEN DANK IHNEN ALLEN!
Bereitgestellt: 23.05.2017     Besuche: 33 Monat 
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